Veranstaltungen der LGBTIQ*-Community
In München ist nie nix los - das gilt auch für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, inter*, nichtbinäre und queere Menschen. Veranstaltungen in München.
Was ist denn heute geboten?
Auf dieser Seite finden Sie Veranstaltungen der Gruppen, Vereine und nichtkommerziellen Einrichtungen der LGBTIQ*-Community in München.
aktuelle Veranstaltungen
The Male Figure XV
Internationale Gruppenausstellung
Im fünfzehnten Jahr zeigt die Kunstbehandlung mit der internationalen Gruppenausstellung „The Male Figure“ ein facettenreiches Panorama zeitgenössischer Männerbilder, das frische Perspektiven auf die Darstellung des Männlichen eröffnet. Die international beachtete Werkschau präsentiert eine globale Mischung aus festen Größen der Galerie und aufstrebenden, spannenden Talenten. So entsteht eine vielschichtige Gesamtschau, die den Blick auf die Darstellung des Mannes schärft und erweitert.
Das Besondere an der Gruppenausstellung ist die multidimensionale Auseinandersetzung mit Männlichkeit, die weit über das Genre des Akts hinausgeht. Die gezeigten Werke zeichnen sich durch eine Diversität aus, die häufig einen Bogen zur Kunstgeschichte spannt und bekannte Bildsprachen neu interpretiert. In der Vielfalt der Stile und Techniken, von Porzellanarbeiten über Collagen, verschiedenen Drucktechniken und natürlich Malerei, finden sich ganz unterschiedliche Annäherungen an das Sujet - kritisch bis humorvoll, naturalistisch bis sinnlich und oft mit fein dosierter Erotik.
Zeit: 14:00 - 18:00
Ort: Kunstbehandlung, Müllerstraße 40, 80469 München
Eintritt: Eintritt frei.
Veranstalter*in: Kunstbehandlung Ausstellungsraum
Webadresse: https://kunstbehandlung.com/
Email-Adresse: mail@kunstbehandlung.com
Letzte Lieder
Solo-Programm mit dem Künstler Stefan Weiller
Von welchem Lied werdet Ihr am Ende Eures Lebens sagen: Das war mein Lied? Stefan Weiller ist mit dieser Frage über Jahre hinweg zu sterbenden Menschen gegangen. Unter dem Titel „Letzte Lieder“ hat der Autor vielfältige Eindrücke, Inspirationen und Musiken aufgespürt.
Herausgekommen ist ein sich stetig wandelndes multimediales Programm über das Sterben und die Frage, was am Ende wichtig ist.
Lassen sich Humor, spannende Sachinformationen, abwechslungsreiche Musik und wahre Geschichten vom Lebensende zu einem unterhaltsamen Ganzen verbinden? Ja, in den Letzten Liedern gelingt es!
Die Lebensrevue dauert circa 120 Minuten, die sich aber kürzer anfühlen. Letzte Lieder ist für alle interessierten Besucherinnen und Besucher, queer wie hetero, bestimmt, die sich in einem unterhaltsamen und tiefgründigen Abend den Fragen des Lebens, Sterbens und der Musik widmen wollen. Und keine Angst: Weiller singt nicht! ;-)
Das Spirituelle Zentrum ist ein Ort der Stille und ein Veranstaltungsort zur Vertiefung des eigenen Lebens, mitten im Glockenbachviertel. Jede:r ist willkommen, wo immer jemand auf seiner spirituellen Lebensreise ist", betont Florian Ihsen, der Leiter des Zentrums.
Eintritt: 15 Euro, nur Abendkasse (Ermäßigungen möglich)
Eine Veranstaltung in Kooperation mit stephan.alof.bestattungen www.alofbestattungen.de
Weiteres zum Künstler unter www.stefan-weiller.de. Weiteres zum Spirituellen Zentrum unter www.stmartin-muenchen.de
Zeit: 19:00 - 21:00
Ort: Spirituelles Zentrum St. Martin, Arndtstr. 8/RG
Eintritt: 15,00, Ermäßigungen möglich
Veranstalter*in: Spirituelles Zentrum St. Martin
Webadresse: www.stmartin-muenchen.de
Email-Adresse: florian.ihsen@elkb.de
Vickys Shit Show
Jetzt gehts um die Wurst!
Klimakrise, Rechtsruck, Populismus… Während wir bei Präsidenten und Mächtigen tagtäglich den „Griff ins Klo“ wahrnehmen, feiern wir einen Abend voller Unterhaltung mit Haltung! Ganz klar: Jetzt gehts um die Wurst!
Vickys Shit Show ist dein sanitärer Safe Space mit Drag und richtig viel Klo-Comedy. Während Vicky Voyage mit jeder Menge Comedy, Lipsync und Überraschungen auf dem Porzellanpony eine wilden Ritt beschert und durch den Abend führt, untermalt die sagenhafte Samantha Jackson das stille Örtchen immer wieder mit ihrem gewaltigen Gesang.
Wir reißen Tabus, Vorurteile, Fake News sowie Hass und Hetze ein wie Klopapier bei Durchfall, und finden gemeinsam mit Glitzer, Witz und Emotionen heraus, wie befreiend es sein kann, sich haufenweise (brauner) Altlasten zu entledigen. Denn: Ob hetero oder queer, ob dick oder dünn, ob modern oder konservativ, am Ende müssen wir alle auf die Schüssel, und fühlen uns danach besser!
Abendkasse: 24€ ermäßigt / 29€ regulär
Ermäßigte Preise gelten für Arbeitslose, Schüler:innen, Studierende und Schwerbehinderte (ab 50%) mit entsprechenden Nachweisen
Zeit: 20:00 - 22:45
Ort: Theater Drehleier
Eintritt: 20€ ermäßigt / 25€ normal
Veranstalter*in: Vicky Voyage
Webadresse: https://rausgegangen.de/events/shit-show-8/
Email-Adresse: vicky.voyage@hotmail.com
Queer. Geflüchtet. Sichtbar. /Queer. Displaced. Visible.
Ausstellungseröffnung der Fotoausstellung - nun endlich auch im "Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026" im LeZ zu sehen
Die Ausstellung „Queer. Geflüchtet. Sichtbar.“, nun endlich auch im LeZ zu sehen, zeigt, wie rassistische und queerfeindliche Ideologien in Politik und Alltag der gesellschaftlichen Mitte reproduziert und normalisiert werden. Im Fokus stehen queere Geflüchtete aus Uganda, Tansania und Nigeria, die mehrfacher Ausgrenzung ausgesetzt sind, durch Verfolgung in ihren Herkunftsländern, durch Rassismus und Queerfeindlichkeit in Deutschland. Die Fotografien von S. Eckelmann-Heller zeigen Würde, Stärke und Selbstbehauptung in einer Gesellschaft, die Zugehörigkeit immer häufiger verhandelt. Die Texte dazu zeigen, wie rassistische und queerfeindliche Zuschreibungen in Asylverfahren, Alltagsdiskriminierung und öffentliche Debatten hineinwirken.
Die Ausstellung positioniert sich klar gegen jede Form von Ausgrenzung und für eine vielfältige, demokratische und diskriminierungskritische Gesellschaft. Sie fordert auf, extrem rechte Narrative zu erkennen, ihre Resonanz in der Mitte nicht hinzunehmen und Solidarität aktiv zu leben.
Ausstellung 2025 initiiert durch die LeTRa Beratungsstelle
(LesCommunity e.V.), unterstützt durch die Münchner
Regenbogenstiftung
Ausstellungsdauer: 19.03.26 bis 09.04.26
Geöffnet: Donnerstags von 18.00-22.00Uhr, Freitags und Samstags von 18.00-23.00Uhr
The exhibition Queer. Refugee. Displaced. shows how racist and queerphobic ideologies are reproduced and normalized in politics and everyday life in mainstream society. The focus is on queer refugees from Uganda, Tanzania, and Nigeria who are subjected to multiple forms of exclusion, through persecution in their countries of origin and through racism and queerphobia in Germany. The photographs by S. Eckelmann-Heller show dignity, strength, and self-assertion in a society that increasingly negotiates belonging. The accompanying texts show how racist and queerphobic attributions affect asylum procedures, everyday discrimination, and public debates.
The exhibition takes a clear stand against all forms of exclusion and for a diverse, democratic, and anti-discriminatory society. It calls on viewers to recognize far-right narratives, reject their resonance in mainstream society, and actively practice solidarity.
Exhibition dates: March 19, 2026, to April 9, 2026
Open: Thursdays from 6:00 p.m. to 10:00 p.m., Fridays and Saturdays from 6:00 p.m. to 11:00 p.m.
Zeit: 19:00 - 22:00
Ort: LeZ - lesbisch-queeres Zentrum
Eintritt: kostenfrei
Veranstalter*in: LeZ - lesbisch-queeres Zentrum
Webadresse: https://www.lez-muenchen.de/
Email-Adresse: info@lez-muenchen.de
Empowerment Tag für die ganze Familie
Am 21. März lädt das Regenbogenfamilienzentrum zu einem Tag ein, der Eltern, Kinder und alle Menschen mit Kinderwunsch stärkt. Im Mittelpunkt stehen Selbstakzeptanz, Identität im Einklang mit der Elternrolle, Selbstvertrauen und die eigenen Ressourcen.
- Entspannung, Empowerment und kleine Auszeiten vom Alltag schaffen Raum, um Kraft zu tanken und sich selbst wieder näherzukommen.
- Theaterpädagogische Angebote, kreative Workshops und ein Trickfilm-Atelier eröffnen neue Perspektiven für Groß und Klein.
- Für Kinder von 2 bis 15 Jahren gibt es spannende Aktivitäten, die Kreativität fördern und das Selbstbewusstsein stärken.
Ein Tag voller Begegnung, Inspiration und Unterstützung, für die ganze Regenbogenfamilie und alle, die eine werden wollen.
Zeit: 9:30 - 16:00
Ort: Saarstraße 5, 80797 München
Eintritt: 10 Euro pro Erwachsene Person und 5 Euro pro Kind oder einen Familienbeitrag von einer Selbsteinschätzung ab 25 Euro. Solltet ihr euch diesen Beitrag nicht leisten können, kommt bitte auf uns zu! Gemeinsam finden wir Lösungen.
Veranstalter*in: Treffpunkt, Fach- und Beratungsstelle für Regenbogenfamilien München
Webadresse: https://regenbogenfamilien-muenchen.de/event/empowerment-tag-fuer-die-ganze-familie/
Email-Adresse: info@regenbogenfamilien-muenchen.de
“Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit”- Lesung und Gespräch mit Gianni Jovanovic
Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026
Gianni Jovanovic ist Polit-Performer, Autor und Unternehmer. Er ist Gründer des Vereins „Queer Roma“ und Botschafter der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2025. Als Kind einer Roma-Familie kommt Gianni in Rüsselsheim zur Welt, wurde als 14-Jähriger zwangsverheiratet, ist Vater und mittlerweile auch Großvater. Mit Anfang 20 outet er sich als homosexuell. Mit zahlreichen Projekten setzt er sich aktiv gegen Rassismus und Queer-Feindlichkeit ein.
Am 23. März wird er aus „Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit“ lesen, das er gemeinsam mit der Journalistin Oyindamola Alashe veröffentlicht hat. Darin verarbeitet er nicht nur seine eigene Biografie, sondern beschäftigt sich auch mit der strukturellen und jahrhundertelangen Diskriminierung von Sinti*zze und Rom*nja.
Im Anschluss an die Lesung wollen wir miteinander ins Gespräch kommen zu intersektionalen Aspekten von Diskriminierung und der Frage, wie sich Communities verbünden und gegenseitig unterstützen können.
Hinweise zur Veranstaltung:
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist notwendig: https://veranstaltungen.muenchen.de/kgl/veranstaltungen/iwgr2026/.
Die E-Mail-Buchungsbestätigung dient als Einlasskarte.
Informationen zur Barrierefreiheit:
Der Zugang zu dem Gebäude und zu den Räumen ist barrierefrei. Es gibt ein rollstuhlgerechtes WC. Es sind Plätze für Rollstuhlfahrer*innen vorgesehen.
Gerne ermöglichen wir Ihre Teilnahme und bitten um Kontaktaufnahme, wenn Sie einen besonderen Bedarf haben.
Zeit: 19:30 - 21:00
Ort: Sub - schwul queeres Zentrum, Müllerstr. 14, München
Eintritt: kostenfrei
Veranstalter*in: Münchner Regenbogen-Stiftung, Sub, KGL
Webadresse und Anmeldung: https://veranstaltungen.muenchen.de/kgl/veranstaltungen/iwgr2026/
Email-Adresse: regenbogen-stiftung@muenchen.de
Wer ist das lesbisch-queere Wir? Queerness, Race und Kolonialität/Who are we, the lesbian-queer community? Queerness, race, and coloniality.
Vortrag im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026"
Rechtsextreme Hetze richtet sich aktuell sowohl gegen rassifizierte und migrantisierte ‚Andere‘ als auch gegen geschlechtliche und sexuelle Vielfalt. Umso dringlicher wird es, danach zu fragen, wo Queerness und Rassismen gegeneinander ausgespielt werden und unter welchen Bedingungen solidarische Bündnisse möglich sind. Zu Beginn des Vortrags werden einige zentrale Konzepte aus intersektionalen, post und dekolonialen Debatten vorgestellt. Wo laufen lesbisch queere Politiken Gefahr, in rassistische oder koloniale Strukturen verstrickt zu sein und wo können solidarische Verbindungslinien zwischen Queerness, Intersektionalität und Dekolonialität entstehen?
Anhand von Beispielen aus der queer aktivistischen Praxis werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie diese Perspektiven in queer-aktivistische Arbeit übersetzt werden können. Dabei soll sowohl das Potenzial zur Öffnung und Erweiterung von Queerness als auch die damit verbundenen Spannungen, Herausforderungen und Widersprüche diskutiert werden.
Right-wing extremist agitation is currently directed against both racialized and migrantized “others” as well as against gender and sexual diversity. This makes it all the more urgent to ask where queerness and racism are played off against each other and under what conditions alliances of solidarity are possible. At the beginning of the lecture, some central concepts from intersectional, post and decolonial debates will be presented. Where do lesbian queer politics run the risk of becoming entangled in racist or colonial structures, and where can lines of solidarity between queerness, intersectionality, and decoloniality emerge?
Using examples from queer activist practice, possibilities will be shown for how these perspectives can be translated into queer activist work. The potential for opening up and expanding queerness will be discussed, as well as the associated tensions, challenges, and contradictions.
Referentin/Speaker: Tanja Vogler, BSc MSc PhD (Institut für Bildungswissenschaft in Wien)
English translator available on site, please indicate when registering if required
Anmeldung erforderlich bis zum 19.03.26 unter info@lez-muenchen.de
Zeit: 18:30 - 20:00
Ort: LeZ - lesbisch-queeres Zentrum, Müllerstraße 26, 80469 München
Eintritt: kostenfrei
Veranstalter*in: LeZ - lesbisch-queeres Zentrum
Webadresse: https://www.lez-muenchen.de/
Email-Adresse: info@lez-muenchen.de
Digitales Fachgespräch: Queer & Suizid in Bayern
Prävention, Postvention und Community im Fokus
Queere Menschen sind überdurchschnittlich häufig von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten betroffen. Zugleich stehen Angehörige und nahestehende Personen nach Suizidversuchen oder Suiziden vor echten emotionalen, sozialen und strukturellen Herausforderungen. Vielerorts fehlen passgenaue Unterstützungsangebote, ausreichend sensibilisierte Versorgungsstrukturen sowie Räume für Austausch und Vernetzung.
In diesem Fachgespräch möchten wir queere Perspektiven, Erfahrungen aus der Angehörigenarbeit, Postvention und Wissenschaft zusammenbringen und gemeinsam diskutieren, was Politik, Gesundheitswesen und Gesellschaft tun können. Wir freuen uns in diesem Rahmen auch auf einen FACHVORTRAG VON DR. LISA DE VRIES zum Thema “Gesundheit, Einsamkeit und soziale Netzwerke von LGBTQI*-Menschen“.
Eingeladen sind Community-Vertreter*innen, zivilgesellschaftlich Engagierte, medizinisches, psychosoziales und politisches Fachpersonal sowie weitere fachlich Interessierte.
Zeit: 17:30 - 19:00
Ort: Digital via Zoom
Anmeldung: https://forms.office.com/r/JDGMrzHHQt
Veranstalter*in: LSVD+ Verband Queere Vielfalt in Bayern, AGUS e. V. Angehörige um Suizid und VLSP* Verband für queere Menschen in der Psychologie
Webadresse: https://bayern.lsvd.de/veranstaltungen/fachgespraech-queer-suizid-in-bayern/
Email-Adresse: bayern@lsvd.de
Film-Event: „Queens of Joy“
Anlässlich des Internationalen Tages der Trans*-Sichtbarkeit zeigen wir mit dem Mathäser Kino am 31. März „Queens of Joy“. Der Film erzählt die Geschichte dreier queerer Menschen aus der Ukraine: von Monroe, einer trans* Frau und Ikone der ukrainischen Queer-Szene, von Artur Ozerov, auch bekannt als Drag-Künstlerin Aura und Soldat, sowie von Oleksandr Danilin, die als Marlen Scandal ebenfalls eine legendäre Figur der ukrainischen Drag-Kultur war. Um 19.30 Uhr geht’s los. Die Macher*innen des Film sind vor Ort.
Die Story? Als Russland 2022 seine Vollinvasion der Ukraine beginnt, schließen die drei sich zusammen, um eine Charity Drag Show zur Unterstützung ihres Landes zu organisieren. Ihre Aktion zeigt, dass Kunst eine mächtige Waffe des kreativen Widerstands und der Solidarität sein kann.
Über Monroe erfahren wir, dass sie schon ihr ganzes Leben lang um Akzeptanz und ihre eigene Identität gekämpft hat. Sie ist als Fernsehmoderatorin, Schauspielerin, Bloggerin und Influencerin bekannt, bezeichnete sich lange selbst als "transvestite diva". Mit Ausbruch des Krieges macht sich Monroe auf eine Reise zu ihrem wahren Ich als trans* Person.
Dann Oleksandr Danilin alias Marlen Scandal. Er führte viele Jahre ein Doppelleben: In seiner Rolle als Oleksandr war er ein freundlicher, mitfühlender und bescheidener Mensch. Als Marlen verwandelte er sich in die selbstbewusste Drag Queen. Trotz des Krieges gab Oleksandr weiterhin Drag Shows. Er ist es, der im Film Monroe und Aura zusammenbringt, um die große Charity Show zu organisieren. Oleksandr verstarb kurz nach der Filmpremiere.
Artur Ozerov schließlich, alias Aura, diente 2025, als der Film erscheint, schon acht Jahren in der Umweltschutzabteilung der ukrainischen Armee. Vor Kriegsbeginn noch gab Artur seine erste Drag Show als Aura, die schon immer einen großen Teil seiner Persönlichkeit aumachte. Offen zu ihr zu stehen, hatte sich Artur aber nie getraut.
Artur wuchs in einer typisch postsowjetischen Familie auf: Der Bruder seiner Mutter ging nach Russland und ist heute FSB-Offizier. Seine Mutter und er entschieden sich für die Ukraine.
„Queens of Joy“ ist ein Statement für den Mut, sich treu zu bleiben, auch wenn die Umstände noch so widrig sind. „Dieser Film ist für uns alle“, sagt die Regisseurin Olga Gibelinda, die mit „Queens of Joy“ ihren Debütfilm vorlegt.
„Wir alle kämpfen unseren eigenen Kampf um Identität, um Liebe, das Recht, eine Stimme in dieser Welt zu haben. In den dunkelsten Zeiten verbindet uns nicht nur das gemeinsame Leid, sondern auch eine unerschütterliche Würde, die Fähigkeit, Freude zu empfinden, etwas zu erschaffen und Liebe zu leben. Es ist eine Geschichte über diejenigen, die sich trotz des Krieges für das Leben in all seiner Buntheit entschieden haben.“
Zur Show im Mathäser wird die Regisseurin persönlich anreisen (oder online dabei sein). Im Q&A mit Christina Parficheva von Munich Kyiv Queer, die das Event organisiert, wird sie sich den Fragen des Publikums stellen. Als Hosts begrüßen Christina Parficheva und Samantha Jackson, Bayerns erste ukrainische Drag Queen, die Zuschauer*innen. Wir zeigen den Film im Original (Ukrainisch, Russisch) mit englischen Untertiteln.
Zeit: 19:30 - 21:00
Ort: Mathäser Filmpalast, Bayerstraße 3 bis 5, 80335 München (Stachus)
Eintritt: ab 9,90 Euro
Veranstalter*in: Munich Kyiv Queer, Mathäser Filmpalast, CSD München, Kulturreferat der Stadt München
Webadresse: www.MunichKyivQueer.org
Email-Adresse: info@MunichKyivQueer.org
Jugend: Vision eines glücklichen Lebens
Im Sub zeigt Munich Kyiv Queer Werke des jungen queeren Künstlers Illia Vdovkin
Illia Vdovkin lebt erst seit wenigen Monaten in München. Seine Zeit in der Ukraine war geprägt von harter Arbeit und Queer-Feindlichkeit. In Deutschland will er noch einmal ganz neu anfangen. Seine Vision von einem glücklichen Leben zeigt die Ausstellung „Jugend“, die die Veranstaltenden im Schwul-Queeren Zentrum Sub vom 1. April an präsentieren. Zur Vernissage kommt der Künstler selbst.
In der Ukraine träumte Illia davon, Mode-Designer zu werden; die Umstände aber machten ihn zum Schweißer. Die Homophobie, die er als queerer Jugendlicher in seinem Betrieb erlebte, hat ihn gebrochen. Er fing an, sich für seine Homosexualität zu hassen.
2025 floh Illia vor dem Krieg nach Deutschland. Hier hat er viele queere Freund*innen gefunden, die ihm dabei halfen, neu anzufangen und seinen Traum von der Kunst zu leben. „Deutschland fühlt sich für mich wie ein Zuhause an, nicht wie die Ukraine, wo ich nur schlechte Erinnerungen habe.“ Er träumt davon, sich als Künstler und Modedesigner zu etablieren. „Das ist mein Traum von Kindheit an.“
Zum allerersten Mal präsentiert er seine Werke nun vor Publikum. In der Ausstellung „Jugend“, die aus zwölf digitalen Zeichnungen besteht, beschreibt der heute 18-Jährige, wie er die Liebe zwischen jungen Männern sieht.
Seine Bilder wirken romantisch und unschuldig, doch steht hinter jedem Motiv eine tiefe Sehnsucht nach den Momentaufnahmen des Glücks, die Liebende im Alltag miteinander teilen. Illia sagt: „Unsere Liebe ist keine Perversion, sondern Ausdruck unseres Menschseins. Danach sollten wir alle streben dürfen.“
Illia hat sich das Zeichnen in seiner Jugend selbst beigebracht, ohne Kunstschule, ganz allein. Mit Procreate entstehen die Arbeiten auf dem iPad komplett aus seinem Kopf, ohne Vorlagen. Manchmal verwendet er Hintergründe, um die Perspektive besser zu verstehen, aber im Grunde zeichnet er alles selbst.
Zeit: 19:30 - 21:00
Ort: Schwul-Queeres Zentrum Sub, Müllerstraße 14
Eintritt: frei
Veranstalter*in: Munich Kyiv Queer, Sub, CSD, Kulturreferat der Stadt München
Webadresse: www.MunichKyivQueer.org
Email-Adresse: info@MunichKyivQueer.org
DJane's Delight
Das "frühe" Frauenfest zu OsterSonntag
Unser „frühes" Frauenfest direkt am UBahnHalt Giselastraße
Raus aus der U-Bahn, rein in den Club!
Wir feiern mit Euch am Ostersonntag von 18 bis 23 Uhr.
Abschalten, tanzen, genießen.
Sounds by DJ Blues
Bei uns sind alle Frauen (lesbisch, bi, hetero), trans Menschen & Gays willkommen.
OsterSONNTAG, 05. April 2026 - Mint Club, Leopoldstr. 25, 80802 München
Partytime: 18 bis 23 Uhr
Eintritt: € 15,00 (incl. Welcome Shot)
Einlass vorbehalten und nur bis 22.00 Uhr!
Zeit: 18:00 - 23:00
Ort: Mint Club, Leopoldstr. 25, 80802 München
Eintritt: 15,00
Veranstalter*in: DJane Eléni
Webadresse: www.frauenfest-muenchen.de
Email-Adresse: info@frauenfest-muenchen.de
15.04.2026 - 08.07.2026
Trauern mit all unseren Farben
Eine Trauergruppe für queere Menschen
Trauer braucht Raum - besonders dort, wo schwule, lesbische und queere Lebensrealitäten oft übersehen werden. Ab Herbst bietet das Münchner Bildungswerk eine Trauergruppe in einem geschützten Raum für queere Menschen an, die einen Verlust erlebt haben und sich mit anderen Betroffenen austauschen möchten.
Begleitet wird die Gruppe von einer lesbischen Psychologin und einem schwulen Theologen, die beide mit den Themen Trauer, Identität und queerer Lebenswirklichkeit vertraut sind. Gemeinsam schaffen wir einen sicheren Ort für Erinnerung, Schmerz, Hoffnung und für neue Wege im Umgang mit dem Verlust.
Herzlich eingeladen sind alle LGBTQIA+ Personen, unabhängig von Alter, Religion oder Herkunft.
Zeit: 18:30 - 20:45
Ort: Haus am Ostfriedhof, St.-Martin-Straße 39, 81541 München
Eintritt: 70 Euro
Veranstalter*in: Münchner Bildungswerk
Webadresse: https://www.muenchner-bildungswerk.de/veranstaltung/165785?tx_iq1kiribati_veranstaltungshowdetail%5BpidListBack%5D=13&tx_iq1kiribati_veranstaltungshowdetail%5BuidFilter%5D=6082312&cHash=e3982d6d8d1abba973e233293bb9ebfb
D'Schwuhplattler Maitanz
Volkstanz mit der Kapelle Massanari, Tanzmeister Magnus Kaindl und D'Schwuhplattler
Auf geht’s zum queeren Volkstanz! D´Schwuhplattler laden erstmals auch zu ihrem Maitanz ins Hofbräuhaus: Am Samstag, 9. Mai 2026, wird ab 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) im Festsaal des Hofbräuhaus München das Tanzbein geschwungen.
Es spielt die Kapelle Massanari, die Tanzleitung übernimmt Magnus Kaindl und natürlich zeigen auch D´Schwuhplattler ihr Können. Tickets gibts unter www.okticket.de
Zeit: 19:00 - 23:30
Ort: Hofbräuhaus München, Festsaal, Platzl 9, 80331 München
Eintritt: 15 Euro
Veranstalter*in: D'Schwuhplattler e.V.
Webadresse: www.schwuhplattler.de
Email-Adresse: vorstand@schwuhplattler.org
Veranstaltungsmeldung
Gerne nehmen wir Veranstaltungen auf dieser Seite bzw. in unsere wöchtenliche Info-Mail an den Communityverteiler auf.
Bitte nutzen Sie dazu untenstehenden Link.
Veranstaltungsprogramm der Community
In der Münchner Community finden viele, regelmäßige Veranstaltungen statt. Diese können aufgrund der Vielzahl hier nicht einzeln aufgenommen werden. Wir empfehlen daher die Termine und Veranstaltungsseiten der jeweiligen Einrichtungen zu besuchen, z.B. Sub, LeZ, Sportvereine, Selbsthilfegruppen.
Eine Übersicht finden Sie auf der Seite "Gruppen und Vereine".
Queeres Vernetzungtreffen München
Einmal im Quartal treffen sich die Münchner Gruppen, Vereine, Intitativen zu einem Queeren Vernetzungstreffen im Tagungungszentrum der Münchner Aids-Hilfe zu Austausch, Planung, Diskussion und Nachbesprechung zu aktuellen Themen und Veranstaltungen.
Fasching - CSD - Straßenfeste, das Jahr im Überblick
Fünf queere Münchner Vereine (Münchner Löwen Club e. V., Sub e.V. - Schwul in München, Münchner Aids-Hilfe, Forum Queeres Archiv München, Rosa Liste e.V.) veranstalten jeweils am Rosenmontag im Oberangertheater einen QUEEREN FASCHINGSBALL.
Informationen dazu befinden sich in der Regel auf den Internetseiten der oben genannten Vereine bzw. unter aktuelle Veranstaltungen
In München wird bekanntlich rund um den Viktualienmarkt gefeiert. Beim "Tanz der Marktfrauen" ist auch die queere Community vor Ort. Vor der Deutschen Eiche in der Reichenbachstraße wird bist zum Abend getanzt und geschunkelt.
Der MLC München - einer der größten Fetisch-Vereine der Welt - organisiert in der Starkbierzeit ein schwules Starkbierfest. Während dieses Events wird auch der Baverian Mr. Leather von der Fetisch-Community gewählt.
Termine und Informationen befinden sich auf der Internetseite des MLC München (mlc-munich.de) oder unter aktuelle Veranstaltungen
Mit dem Tanz in den Mai und der Wahl der Münchner Maikönigin am 30. April in der Hans-Sachs-Straße eröffnet die LGBTIQ*-Community die Saison der Münchner Straßenfeste.
Die Community trifft sich am späten Nachmittag vor dem Cafe Nil und erwartet den Einzug der Maikönigin-Kanditat*innen. Die Kandidat*innen päsentieren sich und werden anschließend vom Publikum gewählt. Den Abschluss bildet die Krönung zur "Seligen Münchner Maikönigin".
In der Regel findet immer am 1. Mai am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz das bunte Maibaumfest am „Rosa Stangerl“ im Glockenbachviertel statt.
Bei hoher Regenwahrscheinlichkeit gibt es meist einen Ersatztermin.
Weitere Informationen unter: www.rosastangerl-bayern.de
Am 17. Mai ist der International Day Against Homophobia, Biphobia, Interphobia and Transphobia, kurz IDAHOBIT oder auf deutsch: Interantionaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*phobie bzw. -feindlichkeit.
Die Community weißt in der Regel mit Aktionen an diesem Tag (Veranstaltungen, Reden, Demonstration, etc.) auf die Situation von LGBTIQ*-Menschen hin, die immer noch von Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt betroffen sind.
Auch in Müchne finden dazu Veranstaltungen statt. Mehr Informationen unter: aktuelle Veranstaltungen
Das Sub - schwul-queeres Zentrum München veranstaltet in der Regel am Vorabend von Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam eine Bar Tour durch das Glockenbachviertel.
Infos folgen
Das lesbische Straßenfest ist ein Höhepunkt lesbischer Sichtbarkeit im Rahmen der Pride-Weeks.
Vormals in der Angertorstraße feiert die lesbische Community nun am Stephansplatz im Glockenbachviertel.
Mehr Informationen: https://lesbenfest-muc.de/
Die Münchner Prideweeks beginnen in der Regel am zweiten Wochenende im Juni und enden mit den CSD Samstag und Sonntag am vierten Juni-Wochenende.
Ein buntes Veranstaltungsprogramm und viele Aktionen begleiten so den CSD.
Mehr Informationen unter: www,csdmuenchen.de
Ab 2023 findet der Münchner CSD immer am vierten Wochenende in Juni mit der großen CSD-Demo/Parade und CSD-Straßenfest statt. Hunderttausende Menschen demonstrieren und feiern für die Rechte von LGBTIQ*.
Mehr Informationen unter: https://www.csdmuenchen.de
Alle zwei Jahre findet ein queeres Sportfestival statt.
Mehr Informationen unter: https://www.teammuenchen.de/
Der queere Tennis-Verein InsideOut begrüßt jährlich etwa 100 Tennis-Spieler*innen zum König-Ludwig-Cup:
Das Sub feiert in der Regel immer am dritten Samstag im August seinen Geburtstag mit einen Straßenfest in der Hans-Sachs-Straße.
Weiter Informationen: https://subonline.org/
Der Run for Life wurde 2001 als Benefizevent ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit für das Thema HIV/Aids zu erhöhen und die Arbeit der Münchner Aids-Hilfe zu unterstützen. Initiator war der queere Sportverein Team München.
Der Run for Life finde in der Regel immer am zweiten Sonntag im September statt - mehr Informationen unter:
https://www.runforlife.de
Infos folgen
Das Münchner Oktoberfest lockt Millionen von Menschen auf die Theresienwiese. Auch die queere Community trifft sich dort.
Über die Jahre haben sich verschiedene Events etabliert:
Der legendäre GaySunday des MLC München e.V. findet in der Bräurosl am ersten Sonntag statt und auch tags darauf tritt man sich im Biergarten oder dem überdachten Außenbalkon.
Am zweiten Montag des Oktoberfestes trifft sich die Community in der FischerVroni zum sogenannten "Prosecco-Montag" oder "RosaMontag".
https://www.oktoberfest.de/informationen/service-fuer-besucher/lgbtiq-auf-der-wiesniesn
Infos folgen
Der erste queere Weihnachtsmarkt startete im Dezember 2005 am Stephansplatz. Mittlerweile ist der pinke Weihnachtsmarkt ein fester Bestandteil im Glockenbachviertel und gehört zu den beliebtesten Weihnachtsmärkten in München.
Mehr Informationen
Jährlich am 1. Dezember gibt es eine Reihe vom Veranstaltungen zum Welt-AIDS-Tag.
In der Regel findet ein Gedenkmarsch organisiert von der Münchner Aids-Hilfe e.V. (Start am Odeonsplatz) statt.